Für die 19-jährige Alice Kingsley
(Mia Wasiskowska) hält das Leben eine
Überraschung bereit: Während einer
viktorianischen Gartenfeier, die zu
ihren Ehren ausgerichtet wird, erhält
sie einen Heiratsantrag von Hamish, dem
wohlhabenden, aber langweiligen Sohn von
Lord und Lady Ascot. Alice flieht und
bleibt der Gesellschaft eine Antwort
schuldig. Sie folgt einem sonderbaren
weißen Kaninchen, das mit einer Weste
bekleidet ist und eine Taschenuhr bei
sich trägt.
Das Kaninchen läuft über eine Wiese und
verschwindet dann in einem Loch im
Boden. Ebenso plötzlich wird auch Alice
in das Loch hineingezogen und fällt
durch eine eigenartige, traumähnliche
Passage, bis sie schließlich in einem
runden Raum mit vielen Türen landet.
Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten, die
eine Flasche mit der Aufschrift “Trink
mich” und einen Kuchen, der mit den
Worten “Iss mich” verziert ist,
beinhalten, schafft es Alice, mit Hilfe
der schrumpfenden Wirkung des Tranks und
der vergrößernden Wirkung des Kuchens
eine der Türen zu öffnen und
hindurchzugehen. Sie betritt eine
zauberhafte Welt, die bei ihren
Bewohnern unter dem Namen Unterland
bekannt ist.
Dort trifft sie auf eine bunte Mischung
von Charakteren: von der verwegenen
Schlafmaus zu dem völlig verrückten
Hutmacher (Johnny Depp), von der
Grinsekatze zu der Wasserpfeife
rauchenden Raupe Absalom , von der
gruseligen Weißen Königin (Anne Hathaway)
zu ihrer gehässigen und launischen
älteren Schwester und Herrscherin von
Unterland, der Herzkönigin (Helena
Bonham Carter).
(Bild/Text: Disney)
"Alice im Wunderland" ist bereits die
siebte Zusammenarbeit von Regisseur Tim
Burton und Johnny Depp.
Für Tim Burton, durch dessen Filme
sich skurrile Parallelwelten und das
Zelebrieren des Außenseitertums wie ein
roter Faden ziehen, war es natürlich
unmöglich, das Angebot auszuschlagen,
einem zeitlosen Klassiker wie Alice im
Wunderland seinen ganz eigenen Anstrich
zu verleihen.
(Bild/Text: Disney)